In der Dokumentation „Por los Camiones del Sur“ schlängeln sich die Geschichten von sechs Musikern auf Landstraßen durch atemberaubende Panoramen im Süden Mexikos. Die Protagonisten stehen nicht im Rampenlicht großer Bühnen, sondern verdienen ihren Lebensunterhalt mit Gitarren und Akkordeons in den schmalen Gängen von Überlandbussen. Schweißgebadet übertönen sie mit ihren Stimmen altersschwache Motoren und schlüpfen durch die immer engeren Maschen des Netzes aus Inspekteuren der Transportgesellschaften. Zugleich blickt der Film auf ihr Leben jenseits des Straßenrandes, wo die Musiker über die Qualitäten von Kampfhähnen philosophieren, Nahrungsergänzungsmittel bewerben oder in den Hinterzimmern von Acapulcos Nachtclubs vom großen Sprung in die Berühmtheit träumen.

In the documentary “Por los Camiones del Sur” the stories of six musicians meander along curvy federal roads through the breathtaking scenery of southern Mexico. The protagonists do not perform in the spotlight of big stages but earn their living with guitars and accordions in the narrow aisles of beaten country buses. Dripping with sweat, they drown out geriatric motors while slipping through the tightening net of inspectors and controls. Beyond the roadside ditches, they philosophize about the qualities of fighting cocks, tout nutritional supplements or dress up inside filthy backstage rooms of Acapulco nightclubs while dreaming of their leap to stardom. 

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